Heimtückische Gehirnmanipulation
danke an Robert KohlHans: In der Zeitung steht, daß es Parasiten gibt, die bei ihren Wirten Verhaltensänderungen auslösen, um sich möglichst effektiv auszubreiten.
Emil: Wie soll ich mir das vorstellen?
Hans: Ich gebe Dir ein Beispiel: Mäuse, die sich mit dem Hundespulwurm (Toxocara canis) infizieren, verlieren unter anderem ihre Scheu vor Neuem. Das erhöht ihr Risiko, von einem Hund oder Fuchs gefressen zu werden. Die Übertragungs-Strategie ist rafiniert!
Emil: Ich ahne Schlimmes. Sage mir, das das eine seltene Ausnahme und für Menschen ungefährlich ist.
Hans: Nein! Nein! Leider nicht! Deine Angst ist berechtigt. Der Parasit Toxoplasma gondii geht auch so vor. Er wandert in den Kopf von Maus oder Ratte. Dort greift er in bestimmte Hirnfunktionen ein. Statt vor Katzen-Geruch zu flüchten, zeigen die Nager dann gerade daran ein fatales Interesse. Dadurch sind sie schnell das Opfer ihrer Freßfeinde und der Parasit breitet sich weiter aus.
Emil: Das ist ja furchtbar. Ich bin mehr als beunruhigt.
Hans: Zurecht! Über 50 % der Bevölkerung lebt bereits mit diesem Parasit im Kopf.
Emil: Jetzt verstehe ich auch, woher die Tierliebe kommt: Gehirnmanipulation durch Parasiten; übertragen von Hund und Katze.
PS.: Für Menschen gefährlich sind zum Beispiel der Kontakt mit Kot von Katze und Hund, aber auch der Verzehr von rohem Fleisch infizierter Nutztiere.
unter Tierwitze | vom 15.07.2008 | Bewertung: 0% | Witz bewerten:






